Broschüre: Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen

7. März 2010

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat ihren Ratgeber „Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen“ überarbeitet. Die 48-seitige Broschüre informiert über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen, deren Ursachen, Risikofaktoren, Verläufe und Stadien. In einer für medizinische Laien verständlichen Sprache werden Diagnose und ärztliche Behandlungsmöglichkeiten sowie nicht-medikamentöse Therapien dargestellt.

„Zur Bewältigung der Alzheimer-Krankheit und anderer Formen der Demenz müssen viele Personen zusammenwirken:
Der Patient selbst, seine Angehörigen, Freunde und Bekannte, der Hausarzt und spezialisierte Ärzte, oft auch die Mitarbeiter von Beratungsstellen, Tagesstätten und Pflegeeinrichtungen. Sie alle brauchen Informationen über die Krankheit. Das Wichtigste über Demenzerkrankungen zu vermitteln ist das Ziel dieses kompakten Ratgebers. Aus dem Inhalt:
        •        Demenz - was ist das?
        •        Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit
        •        Symptome und Stadien der Alzheimer-Krankheit
        •        Welche anderen Formen der Demenz gibt es?
        •        Wie wird die Diagnose gestellt?
        •        Sollen Menschen mit Demenz ihre Diagnose erfahren?
        •        Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?
        •        Welche Behandlungsmöglichkeiten hat der Arzt?
        •        Was können Angehörige für Alzheimer-Patienten tun?
        •        Welche Hilfen gibt es für pflegende Angehörige?“

Zum Download der Broschüre - Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Body-Mass-Index taugt nicht für die gesundheitliche Risikovorhersage

6. März 2010

Was taugt der Body-Mass-Index?
Studie: Mediziner am Münchner LMU-Klinikum empfiehlt neue Messgröße zur Bewertung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
Kaum jemand bezweifelt, dass auch Deutschland mitten im Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar.
Denn gängige Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index (BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. „Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen“, betont Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt – kurz WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio).

Nicht die Menge, sondern die Verteilung des Körperfetts ist offenbar entscheidend für bestimmte Krankheits-Gefahren. Tatsächlich sprechen Experten wie Dr. Schneider inzwischen von „guten und bösem Fett.“ Der Speck um den Bauch – also um die Taille – kann schädliche Fettsäuren abgeben und diverse Botenstoffe in den Körper abgeben, die Entzündungen fördern.
Quelle und weiterlesen: Klinikum der Universität München

Tipp: Wintergarderobe nicht zu früh ablegen

6. März 2010

Quelle: Yahoo News
Nach einem langen Winter locken die ersten milden Temperaturen wieder viele Menschen ins Freie. Obwohl die Bewegung an der frischen Luft stets gesund und daher empfehlenswert ist, sollte man sich aufgrund der ersten Sonnenstrahlen nicht zu einer allzu frühlingshaften Garderobe verleiten lassen. Denn der Körper hat sich noch nicht auf den Frühling eingestellt, das Immunsystem hat während des Winters gelitten und sich noch nicht regeneriert. So sind Husten, Schnupfen und Heiserkeit schnell wieder da. Daher ist es ratsam, noch eine Weile die winterliche Garderobe zu tragen - auch wenn man sie nicht mehr sehen mag. Zusätzlich kann das Immunsystem mit Gemüse und Obst der Saison gestärkt werden, um einer drohenden Frühlingserkältung zu trotzen.

TV-Tip: WDR Servicezeit Gesundheit “Unterwegs mit dem ambulanten Pflegedienst”

22. Februar 2010

Montag, 22. Februar 2010, 18.20 - 18.50 Uhr im WDR Fernsehen / Servicezeit Gesundheit:

“Ein großer Teil der häuslichen Pflege wird von ambulanten Pflegediensten übernommen
Zurzeit sind über zwei Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Davon werden etwa 75 Prozent in den eigenen vier Wänden betreut. Bei den Pflegebedürftigen handelt es sich meist um Menschen, die alleine leben, sich aber nicht mehr selbst versorgen können. Andere leben mit Angehörigen zusammen, die die Pflege aber nicht alleine leisten können und Unterstützung brauchen.

Ein großer Teil der notwendigen Pflege wird in beiden Fällen von ambulanten Pflegediensten übernommen. Im Augenblick gibt es bundesweit mehr als 11.000 solcher Anbieter – und der Bedarf steigt. Angesichts der demografischen Entwicklung wird die Nachfrage nach häuslicher Pflege auch in den kommenden Jahren stark zunehmen. Allerdings klagen heute schon viele Pflegedienste über einen spürbaren Mangel an geeigneten Mitarbeitern und an gut ausgebildetem Nachwuchs. In Zukunft werden dramatische Engpässe befürchtet.

Die Servicereportage zeigt, wie der berufliche Alltag in der ambulanten Pflege aussieht. Dafür hat die Servicezeit: Gesundheit einen jungen Pfleger und eine erfahrene Pflegerin bei ihren täglichen Touren begleitet. Was dabei alles anfällt, ist vielfältig: Körperpflege, die Zubereitung von Frühstück oder Abendessen, medizinische Leistungen wie Blutzuckermessung, Insulinspritzen, Wundbehandlung und vieles andere. Am Schluss steht immer die tägliche Pflegedokumentation, bei der minutengenau jede Leistung festgehalten wird. Die Reportage zeigt aber auch den ewigen Spagat zwischen dem Kommunikationsbedürfnis der alten Leute und dem Termindruck, unter dem die Pflegekräfte stehen.”

Quelle: Ankündigung WDR

Veranstaltung Pflegetreff Neuss

21. Februar 2010

Pflegetreff am 27.04.2010 in Neuss
Thema: Welche Pflege wollen wir (uns leisten)?

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk wird am Dienstag, dem 27.04.2010, von 18.00 bis 20.00 Uhr (ggf. auch etwas länger) einen Pflegetreff im Jugendzentrum „Kontakt“, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal, durchführen.

Eingeladen sind vor allem pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen, Politiker sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Das Thema des Pflegetreffs: „Welche Pflege wollen wir (uns leisten)?“

Es sollen grundlegende Fragen der anstehenden Pflegereform (siehe Koalitionsvereinbarung-Bund, Nr. 9.2) an „Haupt und Gliedern“ hinterfragt und diskutiert werden. Die Veranstaltung, die sich im Wesentlichen als eine pflegepolitische Initiative versteht, will die anstehenden Fragen wie Neuordnung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, notwendige Ausweitung der leistungsrechtlichen Ansprüche, Behebung der Personalnot in Form einer Personaloffensive (in Pflegeeinrichtungen nach SGB XI bzw. Krankenhäusern) und Einführung insoweit erforderlicher Personalbemessungssysteme, konkretere Umsetzung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ - verbunden mit einer deutlichen Stärkung der Angehörigenrechte - …. usw. aufgreifen, um so auf die Novellierung des SGB XI und anderer relevanter Vorschriften Einfluss zu nehmen.

Quelle: Pressemitteilung Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Positive Erlebnisse sind wichtig für Alzheimer-Patienten

17. Februar 2010

Quelle Yahoo-News:
“München/Freiburg (dpa/tmn) - Etwa eine Million Menschen in Deutschland sind von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen. Mit der steigenden Lebenserwartung ist Alzheimer längst zur Volkskrankheit geworden.

Am Anfang wirken Alzheimer-Patienten etwas zerstreut und vergesslich. Im Laufe der Zeit sinkt die Gedächtnisleistung immer weiter ab. «Alzheimer verläuft in Stadien», erklärt Prof. Hans Förstl, Psychiater und Psychotherapeut an der Technischen Universität München. «Man kann die Erkrankung zwar nicht heilen, aber den Verlauf abmildern.» Basis der Alzheimer-Therapie sind Medikamente, die dafür sorgen, dass die Symptome der Erkrankung abgeschwächt werden. Daneben gibt es einige Tipps, Tricks und nicht-medikamentöse Therapien, die den Betroffenen das Leben erleichtern können.

Positive Erlebnisse fördern: Stundenlang vor Sudoku-Rätseln zu sitzen, nützt nichts. «Gehirnjogging bringt bei Alzheimer-Demenz keinen positiven Effekt für die Stärkung der Gedächtnisleistung», sagt Prof. Michael Hüll vom Zentrum für Geriatrie und Gerontologie an der Uniklinik Freiburg. «Zudem kann es sogar negative Auswirkungen haben, wenn die Betroffenen immer wieder an den Aufgaben scheitern.»

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Buchvorstellung: Selbstbewusst durch den Medizin-Dschungel

14. Februar 2010

Yahoo News:
“Mit Selbstbewusstsein und Eigeninitiative können Patienten nach einem neuen Ratgeberbuch leichter ihren Weg durch den Dschungel des deutschen Gesundheitssystems finden. «Ich habe selbst Krebs gehabt und viele schlechte Erfahrungen gemacht», sagte der Autor Georg Francken am Dienstag in Hamburg bei der Vorstellung seines Buchs «Dr. Ich». Diesen Artikel weiter lesen

«Wir sollten endlich lernen, auch im gesundheitlichen Bereich verantwortlicher zu denken und zu handeln», meinte der Wissenschaftsjournalist. «Das bedeutet für Patienten nichts anderes, als den Heilungsprozess aktiv mitzugestalten und mitzubestimmen.»

In dem Buch erfahren die Leser etwa, wie sie sich mit einer Checkliste auf ein Arztgespräch vorbereiten können, wie sie ihre Interessen durchsetzen oder ärztliche Dienstleistung einfordern können. Sie lernen aber auch, mit welchen Schwierigkeiten sie dabei unter Umständen rechnen müssen. In dem Servicewerk gibt der Autor auch Ratschläge darüber, welche Rechte den Patienten bei einer Behandlung zustehen.

Medizinische Studien für Laien
Francken informiert auf knapp 200 Seiten auch darüber, wie Laien medizinische Studien richtig lesen, wie sie seriöse Forschungsquellen erschließen können und welche Fallstricke bei der Internet-Recherche lauern. Die breiteste Informationsbasis für Studien im Internet biete etwa das Deutsche Cochrane Zentrum in Freiburg. Dort könnten sich auch Fachfremde umfassend zu ihrem jeweiligen Krankheitsbild informieren. Francken gibt darüber hinaus Ratschläge, wie Ärztebewertungsportale zu beurteilen sind und welche davon hilfreich sein können.”

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